Laut wird es selten, weil sie nicht wollen. Laut wird es, weil vier Fragen offen geblieben sind — und die Klasse klärt sie dann selbst, im Gespräch. Für Klasse 5 bis 10: Vor jeder Arbeitsphase druckst du zwei Blätter. Eines liegt in der Tischmitte und regelt Auftrag, Zeit, Rollen und Lautstärke. Eines liegt bei dir und sagt dir wörtlich, was du sagst, wenn es trotzdem kippt.
Es kippt fast nie in der Mitte einer Arbeitsphase — es kippt in den ersten zwei Minuten. Genau dort, wo eine von vier Fragen offen geblieben ist: Was genau entsteht? Bis wann? Wer macht was? Wie laut? Wer das nicht weiß, fragt nach. Nachfragen werden zu Gesprächen, Gespräche werden laut. Danach korrigierst du eine Regel, die vorher nie ausgesprochen wurde — und das fühlt sich für beide Seiten unfair an. Dieses Heft beantwortet die vier Fragen, bevor die Klasse sie selbst klärt.
Du druckst nicht das ganze Heft. Du nimmst das Blatt für die Phase, die als Nächstes ansteht — eines für den Tisch, eines für dich. Ein Blatt, das am Dienstag wirklich auf dem Tisch liegt, ist mehr wert als zwanzig Vorlagen im Ordner. Und nichts davon wird ausgeschnitten oder laminiert: Jedes Blatt ist fertig, sobald es aus dem Drucker kommt.
Weil es beim letzten Mal nach zwölf Minuten laut war und niemand ein Ergebnis hatte. Die Regie in Teil B nimmt genau diese Phase auseinander: die Ansage davor, der Rundgang, der Neustart mit Restzeit — jeweils mit den Sätzen im Wortlaut.
Der erste Durchgang entscheidet, ob es eine Methode bleibt oder nie wieder vorkommt. Für beides gibt es eine eigene Regie-Seite plus Laufzettel, Stationsblatt und Wochenplan als Kopiervorlage.
Teil C ist nur dafür da: vier Schritte mit allen Sätzen — auch dem für den Fall, dass jemand das Gerät nicht hergibt — dazu ein Plakat, eine Geräte-Notiz und ein fertiger Elternbrief.
54 Seiten in acht Teilen. Das Heft ist kein Ratgeber, sondern eine Schublade: Du liest es nicht von vorn, du ziehst das Blatt heraus, das zur nächsten Stunde passt. 27 Seiten sind Kopiervorlagen — ohne Logo, ohne Markennamen, sparsam gedruckt mit Linien statt Farbflächen. Keine einzige Seite verlangt eine Schere.
Seit über 7 Jahren im Klassenzimmer — in Deutschland, Finnland und den USA. Dieses Heft ist entstanden, weil offene Arbeitsphasen die Stelle sind, an der bei mir selbst am ehesten etwas kippt. Es steht nichts darin, was ich nicht ausprobiert habe, und es erklärt an keiner Stelle, warum Jugendliche stören — es sagt, was du tust, wenn sie es tun.
12 von 54 Seiten, unbearbeitet aus dem PDF. Tipp auf ein Blatt, dann siehst du es groß.
Zwei Seiten, dann weißt du, welches Blatt zu deiner nächsten Stunde gehört.
Was du tust und was du sagst — die Sätze stehen im Wortlaut da.
Vier Schritte, inklusive dem Satz für den Fall, dass jemand das Gerät nicht hergibt.
A4, logofrei, tintenarm — einmal drucken und hängen lassen.
Eines je Tisch. Das Gruppenblatt ist das Herzstück des Hefts.
Der Teil, für den es im Sortiment bisher gar nichts gab.
Die Seiten, die bei dir bleiben.
Ihr seid mehrere? Wenn eine Fachschaft oder ein Kollegium das Heft gemeinsam nutzen möchte, schreib mir kurz an hello@klassenflow.com — ich melde mich mit dem passenden Weg.
Für die Sekundarstufe, Klasse 5 bis 10. Sprache, Blätter und Beispiele sind für Jugendliche gemacht — nicht für Grundschulkinder. Ob du Klassenleitung bist oder das Fach nur zweimal die Woche unterrichtest, spielt keine Rolle: Die Blätter hängen an der Arbeitsphase, nicht an der Klasse.
27 der 54 Seiten sind Kopiervorlagen, die direkt in den Kopierer gehen. Der Rest sind Regie-Seiten für dich — mit den Sätzen im Wortlaut, nicht mit Theorie. Es gibt keine Kapitel darüber, warum Jugendliche stören. Dafür ist das Buch „Haltung statt Regeln" da.
Nein, keine einzige Seite. Jedes Blatt ist fertig, sobald es aus dem Drucker kommt. Die Blätter für den Gruppentisch werden bewusst einmal je Tisch gedruckt, nicht einmal pro Kind — das spart drei Viertel der Kopien.
Nein. Alle 27 Kopiervorlagen sind ohne Logo, ohne Markennamen und ohne Internetadresse. Das wird bei jedem Bauen des PDFs maschinell geprüft. Ein Klassensatz soll nicht nach Werbung aussehen.
Das Heft löst eine Phase, der Kurs die Haltung. Wenn es in offenen Arbeitsphasen laut wird, ist dieses Heft das passende. Wenn in jeder Phase dieselben drei Namen auftauchen, liegt es nicht an der Phase — dann geht es um Haltung, und dafür gibt es den Kurs.
Das Heft ist fertig — die Bestellabwicklung richte ich gerade ein. Sobald sie steht, wird der Kauf-Button hier aktiv. Es gibt keine Warteliste und keine Voranmeldung; schau in ein paar Tagen noch einmal vorbei oder schreib mir kurz an hello@klassenflow.com.