Es gibt diese eine Klasse, vor der es dir schon am Sonntagabend graut. Weil es laut ist. Weil es unruhig ist. Weil es ewig dauert, bis du anfangen kannst. Die gute Nachricht: Das muss sich nicht durch das ganze Schuljahr ziehen. In diesem Paket steht mein Neustart in acht Schritten, mit allen Sätzen im Wortlaut: erst die Ursache, dann das Plakat, dann Anfang und Ende jeder Stunde – danach das, was zu deiner Ursache passt. Alles davon kannst du sofort anfangen, als Klassenleitung oder als Fachlehrkraft.
Als Erstes schaust du ganz genau auf die Ursache. Dafür musst du nichts ausprobieren und nichts abwarten – du kennst die Klasse ja bereits. Du gehst die letzten Stunden durch: Wann wurde es laut? Wer hat angefangen? Was hast du gemacht? Und hat es etwas gebracht? Meistens erkennst du dann ein Muster: Viele sind überfordert, es gibt Leerlauf, schon der Anfang der Stunde läuft aus dem Ruder, oder es sind immer dieselben. Und du schaust ehrlich auf dich: Was hast du angedroht und dann nicht durchgezogen? Das habe ich als Anfänger ständig gemacht. Danach war mein Wort weniger wert.
Dein Neustart beginnt mit dem Plakat, und ab dieser Stunde laufen Anfang und Ende jeder Stunde gleich. Danach nimmst du dir vor, was zu deiner Ursache passt. Keine Wochentage, keine festen Stunden – gezählt wird in Stunden mit der Klasse. Und was du dir vornimmst, ist immer etwas, das du selbst tust: „Ich begrüße die Klasse im Stehen und fange erst an, wenn es ruhig ist.“ Nie etwas, das davon abhängt, was die Klasse tut. Das heißt nicht, dass du alles genau so machen musst wie ich. In der Word-Fassung schreibst du die Sätze in deine Worte um. Es muss zu dir passen.
Als Klassenleitung oder als Fachlehrkraft. Jede Seite mit einer Maßnahme hat eine Zeile „Für Fachlehrkräfte“. Nur die Sitzordnung ist Sache der Klassenleitung, und auch dort steht, was du als Fachlehrkraft tust: mit der Klassenleitung sprechen. Ohne eigenen Raum machst du vom Plakat ein Foto.
Zum Beispiel nach einem meiner Videos. Dann macht ihr die andere Version, „Ein guter Schüler, eine gute Schülerin ist …“, oder du holst das alte Plakat wieder raus, und ihr ergänzt, was fehlt. Am Stundenende fragst du: „Was davon hat denn diese Woche geklappt und was nicht?“ Beide Plakate liegen als Kopiervorlage bei.
Erst ganz leise: „Du redest, ich brauche gerade Ruhe.“ Hilft das nicht, gibt es fünf Minuten mit dem Reflexionsbogen an einem festen Platz – im Raum oder draußen bei offener Tür, beaufsichtigt; was deine Schule zur Aufsicht vorgibt, gilt. Nach der Stunde redet ihr kurz, mit den Sätzen im Wortlaut. Nach drei Bögen darf es eine Nacharbeit sein, nach den Regeln deiner Schule.
45 Seiten in sieben Teilen, in der Reihenfolge der Schritte. Jede Seite trägt ihre Schrittnummer, der Fahrplan zeigt alle Schritte auf einer Seite, und der Finder führt dich vom Satz, den du gerade denkst, zur richtigen Seite. 16 Blätter ohne Logo: neun bleiben bei dir, sechs gehen an die Klasse, und eine Vorlage für die Eltern passt du in Word an.
Lehrer für Mathematik und Naturwissenschaften, in Deutschland und den USA, dazu eine Hospitation in Finnland. In Bayern habe ich an einer sogenannten Brennpunktschule unterrichtet. Als Anfänger habe ich ständig Dinge angedroht, die ich dann nicht durchgezogen habe – danach war mein Wort weniger wert. In diesem Paket steht mein Neustart, Schritt für Schritt, mit den Sätzen im Wortlaut. Das heißt nicht, dass du alles genau so machen musst wie ich. Es muss zu dir passen.
19 von 44 Seiten – der Fahrplan mit allen Schritten und aus jedem Teil die Seiten, auf denen du siehst, wie ein Schritt aufgebaut ist.
Alle Seiten mit Vorschau-Wasserzeichen. Im Heft sind sie druckfertig und ohne Wasserzeichen.
Ihr seid mehrere? Wenn eine Fachschaft oder ein Kollegium das Heft gemeinsam nutzen möchte, schreib mir kurz an hello@klassenflow.com — ich melde mich mit dem passenden Weg.
Ja. Jede Seite mit einer Maßnahme hat eine Zeile „Für Fachlehrkräfte“, und gezählt wird in Stunden mit der Klasse, nicht in Wochentagen. Für Anfang und Ende jeder Stunde brauchst du weder einen eigenen Raum noch eine Absprache, nur deine Stunde. Nur die Sitzordnung ist Sache der Klassenleitung – als Fachlehrkraft sprichst du mit ihr. Das Plakat machst du ohne eigenen Raum als Foto, und die fünf Finger zeigst du notfalls an deiner eigenen Hand.
Nein. Es gibt keine Wochentage und keine festen Stunden. Alles im Paket kannst du sofort anfangen. Dein Start sind die Schritte 1 bis 3: die Ursache, das Plakat, Anfang und Ende jeder Stunde. Danach nimmst du dir vor, was zu deiner Ursache passt. Ein Neustart ist kein Tag, an dem alles anders wird. Er ist das, was du ab dann jede Stunde tust.
Nicht allein und nicht unbeaufsichtigt. Die fünf Minuten mit dem Reflexionsbogen finden an einem festen Platz statt: im Raum oder draußen bei offener Tür, so dass du die Person siehst. Was deine Schule zur Aufsicht vorgibt, gilt. Gewalt, Drohungen und Diskriminierung gehören nicht in diesen Ablauf – dafür gilt sofort der Meldeweg deiner Schule.
Nach drei Bögen darf es eine Nacharbeit sein, weil Unterrichtsstoff verpasst wurde. „Darf“ heißt: Du entscheidest. Ob und wie du sie ansetzt und wie die Eltern informiert werden, regelt deine Schule oder das Schulrecht deines Landes. Welche Ordnungs- und Erziehungsmaßnahmen es gibt, legt nicht dieses Paket fest. Bogen und Nacharbeit gelten der Person, die stört, nie der ganzen Klasse.
Nein. Gemeinsam wirkt vieles stärker, zum Beispiel das Begrüßen und Verabschieden im Stehen oder ein gemeinsames Ruhesignal. Aber das ist ein Angebot: Du schlägst es vor, wer mitmacht, macht mit. Pflicht ist es nicht. Auch das Arbeiten im anderen Klassenzimmer geht nur nach Absprache – wer nicht aufnehmen kann oder will, muss nicht.
Nein. Für das Fünf-Finger-Feedback brauchst du kein Material, und die Hand liegt als Plakat bei. Wenn du sie am Beamer zeigen willst, steht im Heft ein Prompt-Vorschlag für dein eigenes ChatGPT. Ich speichere so ein Bild in der KlassenFLOW-App und zeige es im Präsentationsmodus – in der App selbst steckt keine KI, sie speichert das Bild nur und zeigt es in der Stunde. Beim Dankbarkeitstagebuch schreiben die Schüler auf Papier, ohne KI.
Im Video zeige ich die Schritte. Im Paket stehen sie mit denselben Nummern und mit allen Sätzen im Wortlaut, dazu 16 Blätter zum Ausdrucken – vom Ursachen-Bogen über die Plakate bis zum Dankbarkeitstagebuch. Dazu der Fahrplan, der Finder und auf jeder Seite mit einer Maßnahme eine Zeile „Für Fachlehrkräfte“.
Das Paket sagt dir, was du tust und mit welchen Sätzen. Der Kurs erklärt, warum eine Klasse testet, ob du es ernst meinst – und wie du dann ruhig bleibst, statt zurück in den Kampf zu gehen. Wenn du mit dem Paket zurechtkommst und keine Lust auf einen Kurs hast, ist das völlig in Ordnung. Es funktioniert ohne ihn. Und falls du den Kurs schon hast: Das Paket gehört dort zu den drei Heften gegen Störungen.
Ja. Für deine eigenen Klassen darfst du beliebig oft kopieren und ausdrucken – dafür sind die Blätter gemacht. Es ist eine Einzellizenz für dich; bitte gib die Dateien nicht an Kolleginnen und Kollegen weiter. Wenn eine Fachschaft oder ein Kollegium damit arbeiten möchte, gibt es die Schullizenz.
Nein. Zum Ausdrucken brauchst du nur das PDF – es ist druckfertig. Die Word-Datei liegt dabei, damit du die Sätze in deine Worte umschreiben und die Elternnachrichten anpassen kannst; nötig ist sie nicht.
Das Paket ist fertig – die Bestellabwicklung richte ich gerade ein. Sobald sie steht, wird der Kauf-Button hier aktiv. Es gibt keine Warteliste; schau in ein paar Tagen noch einmal vorbei oder schreib mir kurz an hello@klassenflow.com.