So baust du deine Planung auf, damit sie im Schulalltag trägt — mit A/B-Wochen, Doppelstunden und Ferien.
Klassenorganisation bedeutet für Lehrkräfte vor allem eins: Du weißt jederzeit, welche Klasse wann was braucht — heute, in dieser Woche und im ganzen Schuljahr. Sitzt das nicht, kostet es Abende und Nerven: Das Material fehlt, die A/B-Woche ist falsch gezählt, eine Doppelstunde ist nur halb geplant und die Ferien fehlen im Jahresplan.
Dieser Artikel zeigt, wie du die Organisation in drei Ebenen aufbaust, welche Stolpersteine du vermeidest und welche Werkzeuge dazu passen — vom Papierplaner bis zur App.
Gute Organisation trennt, was sich nie ändert, von dem, was sich jede Woche ändert:
Fächer, Klassen, Zeiten, Pausen und Aufsichten. Das legst du einmal an und fasst es nur an, wenn sich der Plan ändert.
Themen, Material, Termine und Notizen. Hier passiert die eigentliche Arbeit — jede Woche neu, aber auf dem festen Gerüst des Stundenplans.
Welche Einheit läuft wann? Der Jahresplan gibt dir den Überblick und zeigt früh, wenn es eng wird.
Der Stundenplan ist das Fundament. Je vollständiger er ist, desto weniger musst du später nachtragen:
Leg den Plan zum Schuljahresbeginn an und prüfe ihn nach der ersten Woche einmal gegen die Realität. Kleine Verschiebungen sind normal — korrigiere sie sofort, nicht erst im November.
Plane die kommende Woche zu einem festen Zeitpunkt, zum Beispiel am Freitagnachmittag oder Sonntagabend. Ein festes Ritual schlägt jede gute Absicht.
Der Jahresplan ist kein Stundenprotokoll im Voraus. Er beantwortet eine Frage: Passen meine Einheiten in die echten Unterrichtswochen?
Genau dafür ist KlassenFLOW gebaut: Du legst den Stundenplan einmal an — danach ist jede Woche schon aufgebaut, mit A/B-Wochen, Doppelstunden und Ferien. Du trägst Themen ein, hängst Arbeitsblätter an die Stunde, kopierst die Woche und druckst sie aus oder speicherst sie als PDF. Über „Woche teilen“ schickst du eine Woche als Link an Kolleginnen und Kollegen, zum Beispiel für eine Vertretung. Es läuft im Browser auf Handy, iPad und Laptop.
Kein digitales Klassenbuch, keine Notenverwaltung, keine Anwesenheitslisten. Das ist Absicht — dafür habt ihr euer Schulsystem. KlassenFLOW kümmert sich nur um deine Planung.
Stundenplan, Wochenplanung, Jahresplanung sowie Material und Termine. Nicht gemeint ist die Klassenführung, also der Umgang mit Störungen und Haltung im Unterricht — dazu findest du die Artikel unter Klassenführung.
Markiere im Stundenplan, welche Stunden in welcher Woche stattfinden, und lass dir anzeigen, welche Woche gerade läuft. In KlassenFLOW ist das eingebaut: Oben im Plan steht immer, welche Woche läuft.
Teile die Einheiten grob auf die echten Unterrichtswochen auf, lass die Ferien aus und plane Puffer ein. Genauer planst du immer nur die nächsten Wochen.
Nein. Ein Klassenbuch ist Verwaltung, Planung ist etwas anderes. Für die Planung reicht ein Stundenplan mit Wochen- und Jahresübersicht.
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